Lungenentzündung

Ich musste in den letzten Tagen leider eine kleine Zwangspause einlegen. Der Husten des kleinen Mannes hatte sich in der letzten Woche stark verschlimmert und am Freitag kam dann auch noch hohes Fieber hinzu. Glücklicherweise haben wir den besten Kinderarzt der Welt und durften noch kurzfristig am Nachmittag in die Praxis kommen. Gerade noch rechtzeitig, wie sich in den nächsten Tagen herausstellte. Der kleine Mann hatte eine beginnende Lungenentzündung und bekam sofort ein Antibiotikum. 3 Tage später ist er nun fast wieder der Alte. Ich bin so unendlich froh und dankbar, dass es ihm wieder besser geht. Das ganze Wochenende über hing er wie ein schlaffer Sack an mir und jammerte. Es hat mir fast das Herz gebrochen, meinen Kleinen so leiden zu sehen.

Die Folge des vielen Tröstens und Herumtragens waren für mich schlimme Rückenschmerzen. In dieser Schwangerschaft habe ich eh ein wenig Probleme mit dem Rücken. Aber jetzt war es wirklich sehr unangenehm. Der kleine Mann bringt ja schon seine 12kg auf die Waage. Mit Körnerkissen und einem Tag auf der Couch geht es nun aber schon wieder.

Ich bin nun in der 15.SSW und warte gespannt darauf, endlich das Baby zu spüren. Beim kleinen Mann ging es in der 18.SSW los, vielleicht dieses Mal etwas eher? Mein Bauch ist jedenfalls schon ordentlich gewachsen, ebenso mein Gewicht. Gestern Abend bin ich beinahe rückwärts von der Waage gefallen, so sehr hab ich mich erschrocken. Ich muss mich in den nächsten Wochen wohl doch ein bißchen zügeln, bzw versuchen, mich ein wenig gesünder zu ernähren… wo soll das sonst enden?

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erstes „Mutter-Sohn-Gespräch“

Gestern hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass ich mich richtig mit dem kleinen Mann unterhalten habe. Nun kann er sich natürlich mit seinen gefühlten 30 Worten noch nicht wirklich mitteilen, aber wir haben uns trotzdem ganz wunderbar verstanden. Ich hatte einen langen Tag. Zunächst arbeiten, anschließend direkt zum Gyn zur Kontrolle (dazu später mehr), das hat alles etwas länger gedauert. Als ich endlich den Kleinen abholen konnte war nicht mehr viel vom Abend übrig. Ich hab ihm schon mal seinen Schlafanzug angezogen (gemütlich!) und wir haben Bücher geschaut. irgendwann saß er mir gegenüber und hat seinen Arm auf meine Beine gelegt und mich mit großen Augen angeschaut. Ich fragte ihn, wie es bei Oma und bei der Tagesmutter war und er hat es tatsächlich geschafft, mir mit 20 2-Wort-Sätzen und natürlich vielen Nachfragen meinerseits, ausführlich von seinem Tag zu erzählen. Es war einfach genial. Ich hätte ewig weiter quatschen können, aber irgendwann stieß er an seine Grenzen. Wir haben uns gedrückt und unsere Zweisamkeit  genossen. So ein schöner Abend!

Und nun zur Kontrolle… tada!

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4,37cm groß ist der Wurm nun schon. Das Herzchen schlägt weiterhin, gestern war er allerdings wohl etwas müde und hat sich kaum bewegt; ein großer Unterschied zum kleinen Mann, den wir immer liebevoll Tinki-Winki nannten, weil er jedesmal fröhlich winkte 😉 Alle Blut- und Urinwerte waren auch ok, so dass ich nun in 4 Wochen wieder zur Kontrolle muss.

Ach, eins noch: Kennt ihr diese Waagen beim Gyn, mit den Schiebern? Ich hasse Sie! 😉

Ich bin müde.

Die Montage sind bei mir immer lang. Ich verlasse das Haus um 6.40 Uhr und bin gegen 17.30 Uhr zurück. Normalerweise. Gestern musste ich noch ein Paket zur Post bringen, Pfand und Altglas entsorgen, Den kleinen Mann von der Oma und den großen Mann von der Arbeit abholen. Wir waren dann alle zusammen um 19.45 Uhr zuhause und entsprechend fertig mit der Welt. Der Kleine saß die letzten 10 Minuten im Auto und jammerte nur noch „Hause“. Er tat mir furchtbar leid. Und ich mir irgendwie auch. So gut es ging, hab ich versucht, unseren Abend ruhig ausklingen zu lassen. Hab dem besten Mann gesagt, was ich gerne noch auf meinem Brötchen hätte, mir den kleinen mann geschnappt und ihm den Schlafanzug angezogen und ihn ausführlich und beruhigend eingecremt. Danach hab ich mich auch noch schnell in meinen Schlafdress geworfen und mich dann mit Sohnemann in mein Bett gekuschelt. Er hat noch eine warme Milch getrunken, 2 Bücher geschaut und ist dann quasi „umgefallen“ und sofort eingeschlafen. Wir haben ihn später rübergetragen und nichts mehr von ihm gehört. Auch ich bin sofort eingeschlafen und erst vom Wecker wieder aufgewacht. Mein großer Mann hat wohl verschlafen und den Kleinen erst um 8 Uhr geweckt. So sollten wir nun alle ausgeschlafen sein. Was ich aber noch nicht erzählt habe: die Nacht auf Montag war ziemlich kurz und unruhig. Jedenfalls für 2 von uns. Es kommt selten vor, aber es war mal wieder so weit. Der kleine Mann konnte und wollte nur bei uns schlafen und ist in seinem eigenen Bettchen immer wieder aufgewacht und hat geschrien. Eine Nacht zu dritt auf 1,40 Meter ist halt nicht das Wahre…

Die Oma erzählt, dass der Kleine Mann mit seiner Lieblingscousine jetzt immer richtig „Kwatsch“ macht. Man darf die beiden nicht mehr aus den Augen lassen. Wobei… eigentlich ging das noch nie. Bis vor ein paar Wochen haben sie sich dann nämlich immer gehauen und gebissen!

 

Ich bin jetzt in der 11.SSW. Wie schnell doch die Zeit vergeht. In den letzten Tagen hatte ich häufig abends mit Rückenschmerzen und gestern auch den ganzen Tag mit Bauchschmerzen zu kämpfen. Heute morgen vorm Spiegel wusste ich dann auch, woher die Schmerzen kamen: Da ist der Bauch schon! Kein richtiger Babybauch natürlich, aber auch kein angefressener Bauch! Vielleicht ein wenig aufgebläht? Keine Ahnung. ABER ER IST DA! Das gleiche Spiel obenrum. Ihr wisst schon… HUI!

Herz an Herz

Ich bin erleichtert und unbeschreiblich glücklich. Das Herzchen bubbert fröhlich vor sich hin. Alles ist soweit in Ordnung.
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Die Schwangerschaftswoche wurde ein wenig korrigiert. Noch immer nicht so, wie ich denke, dass es sein müsste, aber es kommt dem Ganzen schon deutlich näher.
1 cm ist es groß, das „Etwas“, das in mir wächst. Ich könnte heulen vor Freude. Der nächste Termin ist in 4 Wochen. Ich glaube, dass ich bis dahin ganz entspannt warten kann. Von jetzt auf gleich habe ich ein guten Gefühl. Es wird schon fleißig spekuliert, was es wohl wird? Da mir ja noch immer nicht schlecht ist und ich das beim kleinen Mann schon ganz früh hatte, würde ich selber auf ein Mädchen tippen. In 12 Wochen wissen wir dann sicher mehr.

Wir haben gerade einfach einen Lauf. Alles ist ganz entspannt. Der kleine Mann ist seit Wochen ein zufriedenes, gesundes, gut schlafen und gut essendes Kind. Da legt er für sein Geschwisterchen ganz schön was vor. Neulich ertappt ich ihn dabei, wie er sich mit meinem Slip auf dem Kopf vor dem Spiegel betrachtete 😀 Als ich reinkam schaute er mich, zeigte auf seinen Kopf und sagte schlicht: „Mütze!“ Ich konnte nicht aufhören, Tränen zu lachen. Ich liebe ihn so sehr, unseren Ursel.

Heute ist es wieder soweit

Heute ist endlich wieder ein Kontrolltermin. Nachdem beim letzten Mal noch kein Herzschlag zu sehen war, sollte er heute da sein.  Ich mache mir richtig Sorgen. Hoffentlich ist alles gut. Noch immer habe ich (glücklicherweise) keine Übelkeit und auch kein Brustspannen. Dafür habe ich wirklich großen Hunger 😉 Und wehe, ich habe länger nichts gegessen, dann kommt mein 2. Problem: Mir wird schwindelig und schwarz vor Augen. Am Wochenende musste ich beim Einkaufen den kleinen Mann urplötzlich seinem Vater in den Harm drücken und mich SOFORT hinsetzen. Gott sei Dank ging es schnell wieder besser. Aber ich hab echt gedacht, dass ich jetzt ohnmächtig werde. War selber total erschrocken. Und der Kleine hat doll geweint, weil ich ihn so „plötztlich nicht mehr wollte“ 😦 Das hat mir das Herz gebrochen…

Also: Daumen drücken, heute Abend ist es soweit!

Heute sitze ich hier und habe Bauchschmerzen. Nachdem ich sonst überhaupt keine Schwangerschaftsanzeichen habe, nehme ich das jetzt mal als gutes Zeichen..! Ich bin gespannt auf die nächste Untersuchung am Montag.

Der kleine Mann hat n der Zwischenzeit wieder riesige sprachliche Fortschritte gemacht. Ich habe das Gefühl, es kommen jetzt jeden Tag sogar mehrere Wörter dazu. Manche sind noch schwer zu verstehen, aber es wird immer besser. Auch seine Interessen haben sich völlig geändert. Von der Lieblingsbeschäftigung Bobby Car fahren ist er nun ab (ich hoffe, das ändert sich Weihnachten wieder, er bekommt nämlich den passenden Anhänger „Anhe“). Statt dessen malt er nun gern und stapelt seine Holzbauklötze („ale“ und „baun“)

Ach ja, dann gibt es einen neuen 3-Wort-Satz: „Oma auch aua!“

Sooooo lieb!

Letzte Woche Freitag habe ich den kleinen Mann bei seiner Tagesmutter abgeholt. Und was soll ich sagen? Der Kleine lag mit dem 10 jährigen Sohn der Tagesmutter auf der Matratze im Spielzimmer und die beiden schauten sich fröhlich ein Baustellenbuch an. Mir ist das Herz aufgegangen. Er fühlt sich dort so wohl und wird so wunderbar in die Familie integriert. Oft ist er das letzte Kind, das abgeholt wird. Dann trifft man ihn draußen mit seinem Tagespapa und den Tagesbrüdern beim Fußballspielen oder beim Meerschweinchen füttern. Und ich bin unendlich froh, dass er sich dort so wohl fühlt, dass es mir auch nicht viel ausmacht, wenn er manchmal einfach nicht mit nach Hause will, weil es dort gerade so schön ist.

Am Freitag sagte die Tagesmutter zu mir, dass der kleine Mann seit Wochen total gut drauf und zufrieden ist. Überhaupt wäre er ein liebes Kind, das auf die anderen Kinder Rücksicht nimmt und sich nicht provozieren lässt.

Ich war unglaublich stolz auf meinen Prinzen.

Ich liebe ihn über alles!

Baking friends

Obwohl ich eigentlich gerne arbeiten gehe, bin ich in letzter Zeit häufig genervt. In dem Jahr, in dem ich in Elternzeit war, hat sich viel verändert. Wie sollte es auch anders sein. Aus unserer kleinen „Klitsche“ ist eine mittelgroße Firma geworden. Die Aufgaben, die ich vor der Schwangerschaft gemacht habe, sind an andere übertragen worden. Ich bin irgendwie imme rnoch auf der Suche nach meinem Platz, dabei bin ich schon seit über einem halben Jahr (Vollzeit!) wieder da. Ich habe das Gefühl, meine Arbeit wir nicht wertgeschätzt. Es beruhigt mich, wenn ich dass es anderen „alten“ Kollegen auch so geht. Trotzdem ist das schade. WIr haben uns so vergrößert, dass nun auch immer neue Spannung entstehen. Ganz früher waren wir nur ein 2-3 Personen Team, heute sind wir über 10 in meinem Bereich. Da gibt es Leute, die sich nicht leiden mögen. Welche, die hacken, drängeln, die Ellenbogen ausfahren und sich hervortun wollen. Ich finde das alles soooo anstrengend. Gott sei Dank, hab ich den kleinen Mann zuhause. Da merke ich immer wieder, wie unwichtig diese Rangeleien sind und freue mich einfach auf zuhause.

So wie gestern z.B. Da habe ich einen fröhlichen Knirps von der Oma abgeholt und mit ihm zusammen einen Kuchen gebacken. Das war so entspannt und sorglos. Einfach toll. Abends haben wir uns gemütlich zusammen ins Bett gekuschelt und zusammen Bücher geschaut, bis der Liebste nach Hause kam. Ich kam mir vor wie in einer großen Liebesschnulze…. 😉 Rosa Wolke.

 

Heute ist ES+7. Langsam wird es spannend…!!!