erstes „Mutter-Sohn-Gespräch“

Gestern hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass ich mich richtig mit dem kleinen Mann unterhalten habe. Nun kann er sich natürlich mit seinen gefühlten 30 Worten noch nicht wirklich mitteilen, aber wir haben uns trotzdem ganz wunderbar verstanden. Ich hatte einen langen Tag. Zunächst arbeiten, anschließend direkt zum Gyn zur Kontrolle (dazu später mehr), das hat alles etwas länger gedauert. Als ich endlich den Kleinen abholen konnte war nicht mehr viel vom Abend übrig. Ich hab ihm schon mal seinen Schlafanzug angezogen (gemütlich!) und wir haben Bücher geschaut. irgendwann saß er mir gegenüber und hat seinen Arm auf meine Beine gelegt und mich mit großen Augen angeschaut. Ich fragte ihn, wie es bei Oma und bei der Tagesmutter war und er hat es tatsächlich geschafft, mir mit 20 2-Wort-Sätzen und natürlich vielen Nachfragen meinerseits, ausführlich von seinem Tag zu erzählen. Es war einfach genial. Ich hätte ewig weiter quatschen können, aber irgendwann stieß er an seine Grenzen. Wir haben uns gedrückt und unsere Zweisamkeit  genossen. So ein schöner Abend!

Und nun zur Kontrolle… tada!

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4,37cm groß ist der Wurm nun schon. Das Herzchen schlägt weiterhin, gestern war er allerdings wohl etwas müde und hat sich kaum bewegt; ein großer Unterschied zum kleinen Mann, den wir immer liebevoll Tinki-Winki nannten, weil er jedesmal fröhlich winkte 😉 Alle Blut- und Urinwerte waren auch ok, so dass ich nun in 4 Wochen wieder zur Kontrolle muss.

Ach, eins noch: Kennt ihr diese Waagen beim Gyn, mit den Schiebern? Ich hasse Sie! 😉

Ich bin müde.

Die Montage sind bei mir immer lang. Ich verlasse das Haus um 6.40 Uhr und bin gegen 17.30 Uhr zurück. Normalerweise. Gestern musste ich noch ein Paket zur Post bringen, Pfand und Altglas entsorgen, Den kleinen Mann von der Oma und den großen Mann von der Arbeit abholen. Wir waren dann alle zusammen um 19.45 Uhr zuhause und entsprechend fertig mit der Welt. Der Kleine saß die letzten 10 Minuten im Auto und jammerte nur noch „Hause“. Er tat mir furchtbar leid. Und ich mir irgendwie auch. So gut es ging, hab ich versucht, unseren Abend ruhig ausklingen zu lassen. Hab dem besten Mann gesagt, was ich gerne noch auf meinem Brötchen hätte, mir den kleinen mann geschnappt und ihm den Schlafanzug angezogen und ihn ausführlich und beruhigend eingecremt. Danach hab ich mich auch noch schnell in meinen Schlafdress geworfen und mich dann mit Sohnemann in mein Bett gekuschelt. Er hat noch eine warme Milch getrunken, 2 Bücher geschaut und ist dann quasi „umgefallen“ und sofort eingeschlafen. Wir haben ihn später rübergetragen und nichts mehr von ihm gehört. Auch ich bin sofort eingeschlafen und erst vom Wecker wieder aufgewacht. Mein großer Mann hat wohl verschlafen und den Kleinen erst um 8 Uhr geweckt. So sollten wir nun alle ausgeschlafen sein. Was ich aber noch nicht erzählt habe: die Nacht auf Montag war ziemlich kurz und unruhig. Jedenfalls für 2 von uns. Es kommt selten vor, aber es war mal wieder so weit. Der kleine Mann konnte und wollte nur bei uns schlafen und ist in seinem eigenen Bettchen immer wieder aufgewacht und hat geschrien. Eine Nacht zu dritt auf 1,40 Meter ist halt nicht das Wahre…

Die Oma erzählt, dass der Kleine Mann mit seiner Lieblingscousine jetzt immer richtig „Kwatsch“ macht. Man darf die beiden nicht mehr aus den Augen lassen. Wobei… eigentlich ging das noch nie. Bis vor ein paar Wochen haben sie sich dann nämlich immer gehauen und gebissen!

 

Ich bin jetzt in der 11.SSW. Wie schnell doch die Zeit vergeht. In den letzten Tagen hatte ich häufig abends mit Rückenschmerzen und gestern auch den ganzen Tag mit Bauchschmerzen zu kämpfen. Heute morgen vorm Spiegel wusste ich dann auch, woher die Schmerzen kamen: Da ist der Bauch schon! Kein richtiger Babybauch natürlich, aber auch kein angefressener Bauch! Vielleicht ein wenig aufgebläht? Keine Ahnung. ABER ER IST DA! Das gleiche Spiel obenrum. Ihr wisst schon… HUI!