Angst

Heute morgen war auch ein weiterer Test positiv. Und auch ein wenig deutlicher als der letzte Test. Aber halt nur ein bißchen. Bei jedem Toilettengang habe ich Panik, dass ich Blutungen entdecke/ bekomme. Heute bin ich Zyklustag 30. Ich glaube, es ist ES+14. Bitte, lasst mich diesen Tag überstehen. Ich verspreche auch, ich werde dann ruhiger!

Mein Liebster geht offensichtlich davon aus, dass alles gut geht. Denn er fragte mich gestern, ob ich keine Angst habe, dass dieses Baby das Gegenteil vom kleinen Mann wird. Der ist nämlich wirklich ein richtiges Anfängerkind gewesen. Ich weiß ja (aus eigener Erfahrung!) das Geschwister sehr unterschiedlich sein können. Und natürlich erhoffe ich mir das Beste, aber wenn es dann ein anstrengendes Kind wird…?… dann werde ich es trotzdem unendlich lieben!!! Hauptsache, es bleibt bei uns! Gestern habe ich mal nachgerechnet: ET wäre der 3. Geburtstag der geliebten Cousine. Hm.

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Positiv!

ARGH!

Es sind eindeutig 2 Striche auf dem Test zu erkennen. Der zweite ist schwach, aber trotzdem deutlich da. Ich bin heute an Zyklustag 28. Da ich vermute, dass mein ES diesen Zyklus etwas später war, wären es noch 2 Tage bis NMT. Der letzte Zyklus dauerte allerdings nur 27 Tage. Übermorgen teste ich nochmal. Mal schauen was passiert.

Nun sitze ich hier… Zwischen Freude, Hoffen und Bangen…

Mir ist schon ganz schwindelig… vor Glück…vor Angst…oder von den Hormonen?

Sooooo lieb!

Letzte Woche Freitag habe ich den kleinen Mann bei seiner Tagesmutter abgeholt. Und was soll ich sagen? Der Kleine lag mit dem 10 jährigen Sohn der Tagesmutter auf der Matratze im Spielzimmer und die beiden schauten sich fröhlich ein Baustellenbuch an. Mir ist das Herz aufgegangen. Er fühlt sich dort so wohl und wird so wunderbar in die Familie integriert. Oft ist er das letzte Kind, das abgeholt wird. Dann trifft man ihn draußen mit seinem Tagespapa und den Tagesbrüdern beim Fußballspielen oder beim Meerschweinchen füttern. Und ich bin unendlich froh, dass er sich dort so wohl fühlt, dass es mir auch nicht viel ausmacht, wenn er manchmal einfach nicht mit nach Hause will, weil es dort gerade so schön ist.

Am Freitag sagte die Tagesmutter zu mir, dass der kleine Mann seit Wochen total gut drauf und zufrieden ist. Überhaupt wäre er ein liebes Kind, das auf die anderen Kinder Rücksicht nimmt und sich nicht provozieren lässt.

Ich war unglaublich stolz auf meinen Prinzen.

Ich liebe ihn über alles!

ES+8. Besser nicht daran denken.

Noch eine Woche, dann weiß ich mehr. Langsam werde ich wirklich „hibbelig“. Und wie das dann so ist…

Ist mir gerade etwa vom Kaffee schlecht geworden? Oder vom Quark? Das ist sooo doof! Ich weiß doch, dass ich jetzt noch gar nichts spüren würde. Nur der Gedanke, dass es sein könnte… mich macht das ganz wahnsinnig.

Hoffentlich kann ich mich diesen Zyklus beherrschen, was das Testen angeht. Ich habe in den letzten 6 Monaten insgesamt 2 mal positiv getestet und dann jeweils einen bzw 3 Tage später Blutungen bekommen und dann wars dann. Ich konnte kaum glauben, das mir das passiert. Mit dem kleinen Mann bin ich ganz schnell schwanger geworden, ohne irgendwelchen Schwierigkeiten. Ich hatte eine wunderschöne, komplikationslose Wunschschwangerschaft. Ich habe nie auch nur daran gedacht, dass etwas schief laufen könnte. Nie! Und jetzt gleich 2 „Abgänge“ innerhalb kürzester Zeit. 😦

Beim ersten Mal war ich am Boden zerstört. Ich hatte gerade einen Termin bei meiner Gynäkologin ausgemacht, als ich auf der Toilette ein bißchen Blut entdeckte. Zuerst dacht ich noch, dass es ja durchaus mal zu Blutungen in der Schwangerschaft kommen kann. Aber eine Stunde später hatte ich schon richtig starke Blutungen und keine Hoffnung mehr, ich lag im Bett und habe Rotz und Wasser geheult. Wenigstens blieb mir eine Ausschabung erspart. Beim zweiten Mal, 2 Zyklen später, war ich schon viel gefasster. Ich möchte das aber nur ungern nochmal erleben, obwohl ich  jetzt  versuche, mich irgendwie darauf einzustellen.

Mal schauen, was dieser Zyklus noch für Überraschungen mit sich bringt!

Baking friends

Obwohl ich eigentlich gerne arbeiten gehe, bin ich in letzter Zeit häufig genervt. In dem Jahr, in dem ich in Elternzeit war, hat sich viel verändert. Wie sollte es auch anders sein. Aus unserer kleinen „Klitsche“ ist eine mittelgroße Firma geworden. Die Aufgaben, die ich vor der Schwangerschaft gemacht habe, sind an andere übertragen worden. Ich bin irgendwie imme rnoch auf der Suche nach meinem Platz, dabei bin ich schon seit über einem halben Jahr (Vollzeit!) wieder da. Ich habe das Gefühl, meine Arbeit wir nicht wertgeschätzt. Es beruhigt mich, wenn ich dass es anderen „alten“ Kollegen auch so geht. Trotzdem ist das schade. WIr haben uns so vergrößert, dass nun auch immer neue Spannung entstehen. Ganz früher waren wir nur ein 2-3 Personen Team, heute sind wir über 10 in meinem Bereich. Da gibt es Leute, die sich nicht leiden mögen. Welche, die hacken, drängeln, die Ellenbogen ausfahren und sich hervortun wollen. Ich finde das alles soooo anstrengend. Gott sei Dank, hab ich den kleinen Mann zuhause. Da merke ich immer wieder, wie unwichtig diese Rangeleien sind und freue mich einfach auf zuhause.

So wie gestern z.B. Da habe ich einen fröhlichen Knirps von der Oma abgeholt und mit ihm zusammen einen Kuchen gebacken. Das war so entspannt und sorglos. Einfach toll. Abends haben wir uns gemütlich zusammen ins Bett gekuschelt und zusammen Bücher geschaut, bis der Liebste nach Hause kam. Ich kam mir vor wie in einer großen Liebesschnulze…. 😉 Rosa Wolke.

 

Heute ist ES+7. Langsam wird es spannend…!!!

 

*seufz*

Heute morgen bekam ich, als ich schon auf der Arbeit war und meine Männer noch zuhause, folgenden Text geschickt:

mamqa liczzh hab ddddddddddddddddddddddddddicccczh liebbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb

*heuli*

 

Wie bitte?

Der kleine Mann spricht ein neues Wort:

Gena!

KEINE AHNUNG, was das heißt. Aber er sagt es immer mal wieder in unterschiedlichen Situationen.

 

Außerdem nennt er mich nun manchmal mit meinem Vornamen. Ich war irritiert!

Groß, größer…

Der kleine Mann überrascht mich jeden Tag aufs Neue. Gestern Abend hat er sich plötzlich einen Küchenstuhl ans Fenster geschoben, ist darauf geklettert und hat mit dem Rollo gespielt. Ich habe fast einen Herzinfarkt bekommen. Offensichtlich darf ich ihn nun gar nicht mehr aus den Augen lassen…?!

Außerdem nimmt er Treppenstufen nun richtig im Stehen. Und das mit seinen kurzen Beinchen… 😉

Wo ist denn nur mein kleines Baby geblieben? *seufz*

Rote Augen

Der kleine Mann hat eine Bindehautentzündung. Und eine Erkältung. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich musste mit ihm zum Feld-, Wald- und Wiesenkinderarzt, um abklären zu lassen, ob er morgen wieder zu seiner Tagesmutter gehen darf. Er darf! Seit gestern Abend geht es bergauf. Er hat wieder Appetit und ist nicht mehr so quengelig.

Die beruflichen Veränderungen des liebsten Mannes beschäftigen uns alle sehr. Ich merke, dass der Kleine sich noch lange nicht an die neue Situation gewöhnt hat. Der Papa hat halt nun definitv weniger Zeit für ihn. Mit der Folge, dass der Kleine nun sehr anhänglich ist und viel nach uns fragt und auch weint. Ich mache mir mittlerweile wirklich ernsthafte Gedanken und Sorgen. Hoffentlich spielt sich bald alles ein.

 

Ich hab übrigens auch rote Augen: Schlafmangel!

Der kleine Mann

wäre ein toller großer Bruder!

Er ist jetzt 1 1/2 und geht seit 1 Jahr in eine Kindergroßtagespflegestätte. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt? Da tun sich 2 (oder mehr) Tagesmütter zusammen und betreuen bis zu 9 Kinder. Er fühlt sich dort pudelwohl und hat richtige Kumpels. Am meisten aber liebt er seine Cousine, die er fast täglich sieht und die etwa 7 Monate älter ist als er. Er rennt ihr hinterher, macht alles nach und gibt ihr sogar Küsschen. Er braucht einfach andere Kinder um sich. Vielleicht, weil er schon seitdem er 1 Jahr alt ist bei der Tagesmutter ist. Ach ja, so erfahrt ihr auch ganz nebenbei: Ich war 1 Jahr in der Elternzeit und habe dann wieder angefangen Vollzeit zu arbeiten. Es ist mir gar nicht soooo schwer gefallen wie befürchtet, da der kleine Mann sich von Anfang bei seiner Tagesmutter pudelwohl gefühlt hat. Jetzt merke ich, dass es mir immer schwerer fällt, ihn „zurück zu lassen“. Er fängt jetzt an zu sprechen und fragt immer nach mir. Auch beobachte ich immer häufiger, dass er am Wochenende nicht von meiner Seite weicht und Angst hat, dass ich gehe. Also: Ein zweites Baby muss her, damit ich auch für den Kleinen wieder mehr Zeit habe!